VON DER BEWEGUNG INS PARLAMENT


Aus der Bewegung IM Parlament
Meine 1-Jahresbilanz

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich als Sprecher des Berliner Energietisches in der Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ für eine ökologische, soziale und demokratische Energieversorgung Berlins gekämpft. Der Berliner Energietisch hat Themen wie Energiearmut, Energiedemokratie und ein starkes Ökostadtwerk in die politische Diskussion gebracht. Ein Umdenken in der Berliner Energiepolitik war somit eingeleitet.

Als ich 2016 für das Abgeordnetenhaus kandidiert habe, war für mich klar: Bonsai-Stadtwerk und Kohlestrom haben in meinem Berlin nichts zu suchen! Deutschland soll endlich eine Energiewendehauptstadt bekommen - kurzum Berlin soll endlich Energiewendehauptstadt werden. Wie habe ich dazu beigetragen?

Starke Berliner Stadtwerke
Nach drei Jahren des Wartens war der Jubel groß. Im Februar hat rot-rot-grün (R2G) die Berliner Stadtwerke entfesselt. Nachdem die CDU die Stadtwerke jahrelang wie einen Bonsai behandelt und regelrecht gegängelt hat, können sie unter R2G wachsen und sich entfalten. Wir haben sie als eine der ersten Handlungen entfesselt und mit 100 Millionen Euro ausgestattet. So können sie endlich ihre Aufgaben erledigen und zum Motor für die Berliner Energiewende und ernst gemeinten Klimaschutz werden. Denn wir in Berlin wollen nicht länger Zuschauer bei der Energiewende sein, sondern sie endlich auch aktiv mitgestalten. Eines meiner Herzensthemen konnte ich so gleich zu Beginn der Legislatur umsetzen und damit weitere Schritte anstoßen!

Für Bürgerenergie begeistern
Doch die Energiewende wird nur gelingen, wenn sich viele daran beteiligen. Neben dem Stadtwerk sollen das auch möglichst viele Berliner*innen sein. Mit dem Projekt Bürger*innenenergie wollen wir einen Anlaufpunkt schaffen. Dieser soll die Interessierten nicht nur über die technologischen Möglichkeiten informieren, sondern auch helfen die bürokratischen Schritte zu meistern. Mit Bürgschaften für Mieterstromprojekte schaffen wir einen weiteren Anreiz die Energiewende aktiv zu gestalten. Wir wollen das auch in Berlin die Energiewende eine Bürgerenergiewende wird.

Mieterstrom fördern
Solarenergie vom eigenen Dach oder aus dem eigenen Blockheizkraftwerk ist preiswerter und sauberer als der Graustrom aus der Steckdose. Um gerade in der Mieterstadt Berlin auch die zur Miete lebenden Menschen an der Energiewende stärker beteiligen zu können, wollen wir Mieterstromprojekte weiter vorantreiben. Dabei ist Berlin schon ganz weit vorne im bundesweiten Vergleich. Allein die Berliner Stadtwerke haben mehrere Mieterstromprojekte umgesetzt und weitere sind in Planung. Zudem wurde erst kürzlich die Mieterstrom- Plattform gegründet. Mit dabei sind neben dem Stadtwerk auch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Doch die Möglichkeiten für Mieterstrom in Berlin sind groß. Deshalb wollen wir auch Genossenschaften und andere Energieversorger in unserer Stadt ermutigen.

Kohleausstieg Berlin
R2G hat den Kohleausstieg als erstes Bundesland gesetzlich festgeschrieben. Dies ist auch ein deutliches Zeichen an die neue Bundesregierung und auch an die anderen Bundesländer. Selbst international findet Berlin so als Vorreiter Beachtung - etwas was es in Sachen Energie bisher nicht gab.
Braunkohle wird seit Mai 2017 nicht mehr in Berlin zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt. Klingenberg wurde nach jahrelangen Kampf endgültig vom Netz genommen. Nun soll die Steinkohlenutzung ihr Ende allerspätestens 2030 finden. Wie heißt es doch seit Jahren schon so schön - „Kohle nur noch zum Grillen“. Damit wir auch den richtigen Weg einschlagen, soll eine Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und Vattenfall in Berlin aufzeigen, wie der Kohleausstieg genau aussehen kann und muss. Schließlich braucht es konkrete Abschaltpläne für die verbleibenden drei Steinkohlekraftwerke und Maßnahmen, wie Berlins Strom- und Wärmeversorgung auch ohne Steinkohle funktioniert. Ich werde den weiteren Prozess im Begleitkreis verfolgen und mich stark machen für ein Kohleende weit vor 2030!

Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm
Wer das Pariser Klimaabkommen ernst nimmt, muss es zum Leitfaden seines Handelns machen. In Berlin nehmen wir den Klimaschutz endlich ernst und schnüren ein handfestes Maßnahmenpaket zusammen. In endlosen Sitzungen besprechen wir in der Koalition die kleinsten Details, um das bestmögliche für den Klimaschutz in Berlin herauszuholen! Dabei steht für mich fest – sollte das BEK nicht den Klimaschutzanforderungen Genüge tun, müssen wir es in der Legislaturperiode noch einmal auf den Beratungstisch holen. Insbesondere müssen wir dringend die CO2 Reduktionsziele im Energiewirtschaftsgesetz anpassen.

Energiearmut bekämpfen
Energieversorgung ist Daseinsvorsorge. Um Berlinerinnen und Berliner vor Stromsperren zu bewahren und das nötige Heizen im Winter zu ermöglichen, setzt R2G in Berlin wieder die Energieschuldnerberatung ein.
2014 musste die damalige Energieschuldenberatung GVS ihren Betrieb einstellen, weil Vattenfall den Geldhahn zum eigenen Vorteils-Sparen zudrehte. Als Energietischsprecher hatte ich vergeblich dagegen protestiert. Denn auch die schwarz-rote Koalition in Berlin fühlte sich nicht für die Betroffenen verantwortlich. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich frühzeitig vom Vorhaben der Verbraucherzentrale Berlin erfahren habe. Meine Unterstützung war ihnen gewiss. Bei der Energieschuldenberatung werden in Zukunft wieder Menschen unterstützt, sich aus der Energieschuldenfalle zu befreien.
Energiewende und Klimaschutz machen auch keinen Halt vor dem kleinen Geldbeutel. Wir können und müssen sozialverträgliche Wege finden und weiterhin Akzeptanz in der Bevölkerung für unsere Maßnahmen schaffen.

In einem Jahr habe ich als Teil der Koalition wichtige Grundsteine für eine echte Energiewende und ernstgemeinten Klimaschutz in Berlin gelegt. Sie sind der Ausgang für die nächsten Jahre und ich bin sehr froh, dass ich viele Forderungen aus der Energie- und Klimaschutzbewegung umsetzen konnte. In regelmäßigen Abständen sitze ich mit den verschiedensten zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen und besprechen mit ihnen mögliche, nächste Schritte.

 

Tierschutz leben
Ganz neu kam für mich in diesem Jahr der Tierschutz hinzu. Tierschutz ist vielfältig. Tierschutz ist nicht gleich Tierheim oder eine volle Spendenfutterbox. Tierschutz schützt kleine, wie große Tiere. Tiere mit Fell, Federn oder Schuppen. Tiere mit zwei, vier oder mehr Beinen oder auch Flügeln. Tierschutz ist da für stachlige Tiere, flauschige Tiere, sabbernde Tiere oder verschlafene Tiere. Tierschutz ist so vielfältig, dass ich mir in meinem ersten Jahr als Sprecher für Tierschutz einen Überblick verschaffen musste.

Das oberste Ziel war dennoch von vornherein klar – Der Tierschutz in Berlin muss gestärkt und stärker in die öffentliche Wahrnehmung gerückt werden. Dass immer noch Hunderttausende Tiere im Tierversuch ihr Leben geben müssen, ist den meisten Berliner*innen nicht bewusst.

Die Aufgabenliste ist lang. Sie reicht von A, wie Alternativmethode bis Z, wie Zirkus. Daher ist es überaus erfreulich, dass R2G die Ausgaben für Tierschutz im Vergleich zu den letzten Jahren vervielfacht hat! So fördern wir endlich das Tierheim und die Berliner Tiertafel. Pumpen Geld in die Förderung der Alternativmethoden zum Tierversuch, stärken personell die Versuchstierkontrollen und finanziell die Tierschutzbildung, fördern kleine Vereine, kastrieren Straßenkatzen und starten ein Stadttaubenmanagement.

Ein wichtiges Tierschutzziel, welches auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde, hat R2G erfolgreich erfüllt. Es gibt eine hauptamtliche Tierschutzbeauftragte in Berlin – Frau Diana Plange. Sie hat eine beratende Funktion für den Senat und wer sie kennt, weiß, dass sie eine treibende Kraft für echten Tierschutz in Berlin ist. Bald folgt auch die Einsetzung eines Tierschutzbeirates.

Für 2018 steht einiges auf meinem Zettel. Ich möchte den bestmöglichen Schutz für Pferde in Berlin umsetzen, am liebsten mit einem Pferdekutschenverbot in Berlins Innenstadt. Wir müssen Zirkusbetreibern zeigen, dass wir Berliner*innen keine dressierten Wildtiere in der Manege sehen wollen. Und – ich möchte ein Verbandsklagerecht, welches vollumfänglich von Tierschutzverbänden und Stiftungen zum Wohle der Tiere genutzt wird.

Wie schon in der Energie- und Klimaschutzbewegung treiben mich die Wünsche und Ideen von Vereinen, Initiativen und einzelnen Tierschützer*innen an. Dabei ist egal, ob die Tierschützer*innen Eichhörnchen aufpeppeln oder Tierschutz mit sozialem Engagement verbinden. Es gibt immer viel Wissenwertes zu hören und Tolles zu unterstützen.

Mein Dank gilt den hauptamtlichen Tierschützer*innen wie den ehrenamtlichen Tierschützer*innen. Nur gemeinsam, machen wir Berlin zu einem besseren Ort für unsere Tiere.

Und so wünsche ich allen besinnliche Festtage im Kreise der Liebsten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2018!

Doppelhaushalt steht, Machbarkeitsstudie läuft, BEK kommt

Monat 13

Nun neigt sich der letzte Monat des Jahres 2017 dem Ende zu. Es kehrt ein wenig vorweihnachtliche Ruhe in den Alltag ein. Dennoch gibt es einiges zu berichten…

Die wichtigste Nachricht zuerst: Der Doppelhaushalt 2018/2019 steht. Damit R2G auch wirklich wirkt, nehmen wir ausreichend Geld in die Hand und setzen den Koalitionsvertrag kontinuierlich um.

Meine Haushaltshighlights:

  • Energieschuldenberatung
  • Anlaufstelle für Bürgerenergieprojekte
  • Rekommunalisierung der Energienetze

 

  • Förderung Tierheim
  • Förderung Berliner Tiertafel
  • endlich Geld für Tierschutzprojekte, wie Taubenmanagement, Kleintier-Hilfe uvm


Der Begleitkreis zur Machbarkeitsstudie hat seine Arbeit derweil aufgenommen. Das erste Treffen war sehr vielversprechend. Die Grundzüge der Studie wurden von der BET Aachen erläutert. Wichtige Fragen wie z.B. die Wärmebedarfsszenarien werden wir in den nächsten Sitzungen klären.

Zu guter Letzt – Das BEK kommt mit Änderungsanträgen und konnte so von uns nachgeschärft werden. Insbesondere das Erwähnen eines ambitionierteren CO2 Reduktionszieles von 95 Prozent bis 2050 zeigt, dass wir unsere Anstrengungen in Berlin deutlich nach oben schrauben müssen. Ansonsten werden wir das Klimaziel von Paris nicht erreichen können. Natürlich werden wir dieses Ziel auch demnächst im Energiewendegesetz verankern. Leider können wir in Sachen BEK weder auf die Unterstützung von CDU noch FDP setzen. Beide Parteien halten dies für überflüssig.

Dennoch wird R2G den Prozess, den wir gemeinsam mit der Stadtgesellschaft erarbeitet haben konsequent weiterführen und Verantwortung übernehmen.

Rekommunalisierung in greifbarer Nähe und Grüner Tierschutzempfang - Monat 12

 

Mitte November gab es eine gute Nachricht in Sachen Konzessionsvergabe. Die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes rückt in greifbare Nähe. Denn das Landgericht Berlin urteilte, dass die Auswahlkriterien im Vergabeverfahren des Landes Berlin rechtskonform sind. Nun gilt zu hoffen, dass Vattenfall dieses Urteil anerkennt und es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt.

 

Wer weiß - vielleicht wird endlich vier Jahre nach dem Energie-Volksentscheid alles gut und das Stromnetz kommt in Berliner Hand!

 

Mein Dank gilt der unermüdlichen Geduld des Berliner Energietisches und der BürgerEnergie Berlin. Ohne euch wäre Berlin heute nicht annähernd soweit.

 

Weiteres Highlight: In meinem Parlamentsbüro in Kreuzberg hatte ich zu meinem ersten Grünen Tierschutzempfang geladen. Der Einladung sind zu meiner Freude viele Tierschützer*innen gefolgt! Und so haben wir beim Genuss des vegan-vegetarischen Buffets und erfrischenden Getränken über allerlei Tierschutzbaustellen hier in Berlin und auf Bundesebene gesprochen. Es gibt leider noch genug zu tun!

 

Bis zum Empfang war der Ausgang der Sondierungsgespräche noch großes Thema. Wird Landwirtschaft endlich Grün? Schaffen wir den Tierversuchsausstieg? Wird die Kennzeichnungspflicht verbindlich? Naht das Ende von Wildtieren in Gefangenschaft? Heute sind die Fragen immer noch wichtig und wir müssen auf Lösungen drängen. Aber die erste Runde Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Grünen ist gescheitert...

 

Also heißt`s - selber anpacken und Tierschützer*in werden! Die Grüne AG Tierschutzpolitik lädt zur Anti-Circus-Voyage-Aktion am Sonntag, den 10. Dezember ab 15 Uhr. Details folgen

Von glücklichen Schweinen und Klimaschutz

Monat 11

 

Der Monat September war äußerst erfolgreich - aus Tierschutz- und Klimaschutzsicht!

 

In Sachen Klimaschutz schreiten wir in Berlin als R2G weiter voran. Derzeit beraten wir über das Berliner Energiewendegesetz EWG Bln und das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm BEK. 

 

In beiden Vorhaben werden wir die Klimaschutzmaßnahmen nachschärfen. So wird es im EWG Bln eine Präzisierung des Anschluss- und Benutzungszwangs geben. Dieser soll nur in ausgewählten Fällen und nur, wenn es dem Klimaschutz zuträglich ist, angewandt werden.

 

Soziale Härten wollen wir abfedern.

 

Berlin muss eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnehmen. Daher werden wir in der Ausgestaltung des BEK auf das Pariser Klimaschutzabkommen fokussieren und dem dort vereinbarten Ziel von einer Maximal-Erhöhung um 1,5 °C mit entsprechenden Maßnahmen nachkommen und entgegenwirken.

 

Das Pariser Abkommen zum Schutze des Klimas muss auch für und in Berlin Leitfaden jeglichen Handelns sein.

 

Der Berliner Senat hat auf Vorlage der Grünen Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung beschlossen, durch das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften zur Haltung von Schweinen zu überprüfen. Dazu sagte der Senator Behrendt: "Schon eine Bauernregel sagt: Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein!"

 

In vielen deutschen Schweineställen verstoßen die Haltungsbedingungen gegen das geltende Tierschutzgesetz. Dabei werden die artspezifischen Grundbedürfnisse der Schweine missachtet. Im Besonderen sind dies ein unzureichendes Platzangebot, das Fehlen separater Plätze und kaum bis gar keine Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Berlin - ein Land ohne Schweine-Massentierhaltung setzt sich für die Schweine in den anderen Bundesländern ein, ohne sich von lobbyierenden Schweine/Massentierverbänden unter Druck zu setzen. Tierwohl steht im Grün geführten Haus ganz weit oben in der Prioriätenliste! Ich begrüße den Schritt eine abstrakte Normenkontrolle einzuleiten sehr.

 

Wir Grüne wollen glückliche Schweine, die auf vier Beinen stehen können, sich im Schlamm sühlen und die Haltung ihren tierischen Grundbedürfnissen gerecht wird.

Tierheim Berlin

Regenschäden am Dach und Ehrenamt - Monat 10

 

 

Anfang August kam es in Berlin zu starken Unwettern mit viel Regen. Der Starkregen führte im Tierheim Berlin zu massiven Schäden am großen Betondach. Die Folge - nasse Füße und Pfoten und ein Schaden in Millionenhöhe.

 

Bei meinem ersten Ehrenamtstag im Tierheim konnte ich mir selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden machen. Sie sind tatsächlich enorm. Auf dem Dach erzeugt das Tierheim Berlin vorbildlich Strom mit einer riesigen PV-Anlage. Auch diese müsste für die Sanierung des Daches vorerst weichen. Das Tierheim ist nun dringend auf Spenden und Hilfe angewiesen.

 

Gespräche mit Grünen Haushälter*innen habe ich schon geführt. Wir müssen den Senat an seine kommunale Pflicht erinnern und uns für starken Tierschutz einsetzen!

 

Wer selbst seinen/ihren Beitrag leisten möchte, kann wie ich spenden an:

Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corporation e.V.
Bankverbindung
IBAN: DE68 1002 0500 0001 0379 00
BIC: BFSWDE33BER 

 

Nach den erschreckenden Eindrücken vom Dach, ging es für mich und meine Tochter ins Garfieldhaus 1. Dort haben wir bei der Reinigung geholfen und mit Katzen gespielt und geschmust. Es warten viele Samtpfoten auf Kuscheleinheiten und ein liebevolles Zuhause. So auch Mohrchen - wir haben zusammen eine kurze Verschnaufpause auf dem Sofa eingelegt.

 

Wie oben schon angekündigt, war dies mein erster Ehrenamtstag. Viele weitere sollen folgen! Ihr könnt euch gern mit Vorschlägen bei mir melden.

Fett gedruckt steht es im Berliner Koalitionsvertrag von rot-rot-grün - „Tierschutz stärken“. Nach langer Zeit des Stillstandes wird in Berlin der Tierschutz wieder politisch beherzt angegangen. Dazu zählt Grüne Themen zu setzen und dafür zu kämpfen, danke zu sagen an all die fantastischen ehren- und hauptamtlichen Tierschutz*innen und wie sollte es auch anders sein – endlich nimmt Berlin auch entsprechendes Geld in die Hand.

Von „Freiheit statt Zirkuszelt“ über „Kein Katzenjammer“ bis zu „Pferdekutschen raus“ treiben mich eine Menge Tierschutzthemen um. Wie ich die nächsten vier Jahre Berlins Tieren eine starke Grüne Stimme geben will und was genau in deinem Kiez so spannend ist und wie du auch aktiv werden kannst, erfährst du auf meiner Kieztour „Stefans Herz für Tiere“.

Interesse geweckt? Dann schreibe bitte an buero.taschner@gruene-fraktion-berlin.de

Freiheit STATT Zirkuszelt

Protestaktion vor dem Circus Voyage in Berlin am Freitag, den 28. April 2017

Meine 100-Tage-Bilanz

Aufbruch für eine andere Energie- und Tierschutzpolitik in Berlin 


Der Koalitionsvertrag ist voll mit tollen Ideen und Konzepten, die mich täglich zur Umsetzung motivieren. Doch eins habe ich sofort gelernt – Politik arbeitet tatsächlich nicht so schnell, wie ich es mir manchmal wünsche. Seit Jahren setze ich mich in der Energie- und Klimabewegung ein und was haben wir nicht schon oft geschimpft über die langsamen, politischen Mühlen. Nun bin ich auch Teil der Mühle, aber dennoch ein Zahnrad, welches schneller agieren will!

Und so blicke ich zurück auf die ersten 100-Tage rot-rot-grüne Regierung (R2G) in Berlin – auf meine ersten 100 Tage als Abgeordneter. Und tatsächlich lassen sich die ersten wichtigen Erfolge benennen.

Als Mitinitiator des Berliner Energietisches war es mir eine besondere Freude die Entfesselung der Berliner Stadtwerke zu besiegeln. Ausgestattet mit Geld und den passenden Aufgaben, um die Energiewende in Berlin voranzubringen, starten die Berliner Stadtwerke nun endlich durch – mit über drei Jahren Verspätung. Ein kraftvoller Akteur auf den ich sehr stolz bin. Kurzum – von der Bewegung in die Politik.

Mit dem Bündnis Kohleausstieg Berlin setze ich mich seit der Menschenkette 2014 in der Lausitz für einen schnellstmöglichen, dennoch sozial-verträglichen und geordneten Kohleausstieg hier in Berlin ein. R2G macht es nun auch politisch möglich. 2017 endet die Braunkohlezeit in Berlin und mit der Steinkohle soll (aller)spätestens 2030 Schluss sein. Ob ich mich jetzt zurücklehne? Auf keinen Fall – jetzt geht es erst richtig los! Den Kohleausstieg wollen wir rechtsverbindlich eintüten und uns nicht nur auf die Zusagen von Vattenfall verlassen. Mit dem Kohleausstieg müssen wir auch die Wärmewende in Berlin einleiten, das Fernwärmenetz regulieren und vieles mehr. Dazu gehört auch bis zum Ausstieg auf die Transparenz bei Steinkohle-Importen zu drängen. Berlin braucht keine Kohle auf Kosten von Mensch und Umwelt!

Auch im Bereich Tierschutz lässt sich ein erster, großartiger Erfolg benennen – die Position des/der Landestierschutzbeauftragten wurde ausgeschrieben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Tierschutz in Berlin zu stärken und zu professionalisieren. Damit einher geht auch die Besetzung des Tierschutzbeirates mit wichtigen, tierschutzpolitischen Berliner Akteuren. Dieses neue Gremium soll neben dem Tierschutzforum wichtige Impulse im Berliner Tierschutz setzen. Aber damit endet die Liste noch lange nicht. Hinter verschlossenen Türen laufen juristische Prüfungen zu den Themen Pferdekutschenverbot und Katzenschutzverordnung. Auch Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen, werden es schwer haben in Berlin. Denn ich will, dass Tiere artgerecht in unserer wundervollen Hauptstadt leben können!

In 100 Tagen habe ich fast 100 Termine wahrgenommen. Von spannenden Podiumsdiskussionen über Neujahrsempfänge bis zu einem ersten Händeschütteln – es war vieles dabei. Ich bin und bleibe auch weiterhin Ansprechpartner für die Bewegung. Egal ob Igel, Katz und Maus oder PV, Windrad und Kraftwerk. Ich habe ein Ohr für euch und eure Belange.

Aus der Bewegung kommend, bin ich der größte Fan von Aktiven, die für ein Thema mit all ihrer Kraft kämpfen. Aber bitte habt Verständnis, wenn es mal nicht schneller geht. Ich bin auch nur ein Politiker ;)


TIERSCHUTZ

Tierschutz ist mir ein Herzensthema. Aus diesem Grund setze ich mich persönlich und als tierschutzpolitischer Sprecher der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus für starken Tierschutz in Berlin ein.

Im Koalitionsvertrag sind wichtige Punkte festgehalten, für die ich in den kommenden Jahren kämpfen werden. Aber natürlich müssen wir auch viele andere Tierschutzaspekte im Auge behalten.

 

 

 

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LEBENSWERTES LICHTENBERG

Lichtenberg begeistert immer mehr Menschen. Lachende Kinder auf den Spielplätzen, buntes Treiben in den Parks – Lichtenberg ist ein Ort der Begegnungen. Viele entscheiden sich deshalb hierher zu ziehen. Sie wollen Teil dieser Gemeinschaft sein und das Wohnen und Leben genießen.

Doch wie wird sich das Gesicht meines Kiezes in Zukunft verändern?

Wir Grüne haben auf diese Frage Antworten und möchten Sie mit unseren Ideen überzeugen. 

 

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NEUE ENERGIE FÜR BERLIN

Berlin ist noch immer Schlusslicht in Sachen Klimaschutz und Energie­wende. Getrieben vom Volksentscheid des Berliner Energie-tisches musste der Berliner Senat zwar handeln - doch eine echte Energiewende sieht anders aus!

Wir Grüne wissen wie es geht und da müssen wir als erstes ran: Stadtwerke, Stromnetz und Kohleausstieg

 

 

 

 

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